Case Study Influencer steigern Nutzung von Kwitt um 27 Prozent

Foto: Wasserbomben Challenge für Flo auf YouTube (@flowesterm). (Quelle: Lucky Shareman)
30. Januar 2019Autor: Redaktion MarketingScout

Fallstudie zum Thema Influencer Marketing.

Um die Smartphone-Bezahllösung Kwitt in der VR-BankingApp der Volksbanken und Raiffeisenbanken bekannter zu machen und Kunden zur Nutzung zu aktivieren, lancierte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) im Auftrag seiner Mitgliedsbanken von August bis November 2018 eine Influencer-Marketing-Kampagne.

Die Agenturen:
geno kom, Kontor Digital Media (KDM), Heimat, Lucky Shareman

Das Ergebnis:
Die Kampagne erreichte mit 110 Influencern insgesamt rund 61 Millionen Kontakte. Zum Erfolg trugen laut der Influencer Marketing Agentur Lucky Shareman vor allem zwei Faktoren bei: Das Konzept "Challenge und Charity" sowie die passenden Influencer.

Das Konzept:
Lucky Shareman wählte für die Kampagne passende Micro-, Mid- und Macro-Influencer aus, die Reichweiten von bis zu 2,5 Millionen Followern mitbrachten und insgesamt 376 Beiträge auf Instagram, YouTube, Twitch und ihren Blogs veröffentlichten.

Die Influencer setzten neben klassischer Produkt-Promotion für Kwitt auf die Kombination von Challenges und Charity-Aktionen, um ihre Follower zu aktivieren. Dabei gingen sie in zwei Schritten vor: Zunächst erklärten sie die Kwitt-Funktion auf ihrem Kanal und kündigten eine Challenge an, im zweiten Schritt promoteten sie ihre aufmerksamkeitsstarke Challenge. Um die Community zu animieren, mit der Funktion Kwitt kleine Geldbeträge an eine spezielle Handynummer zu spenden, durften die Follower den Influencern Herausforderungen stellen, die umso schwieriger wurden, je höher die Spende ausfiel.

Das gespendete Geld kam zur Gänze einer von 80 Stiftungen und Organisationen zugute, die der Influencer zuvor ausgewählt hatte – von der Kindernothilfe bis zum Tierschutz. Die Influencer nahmen für ihre Spendenaktion einiges auf sich und zeigten Humor, Mut und Ausdauer. So wurde Flo (@flowesterm) von einer Ladung Wasserbomben durchnässt, Joey von Joey`s Jungle lief unter anderem kaum bekleidet durch ein Brennesselfeld und Florian und Kay (@flow_bu und @schmale_schulter) bestritten insgesamt sieben Challenges.

Die KPI (in Auszügen):
Im Vergleich zum Vorquartal stiegen im Kampagnenzeitraum August bis November 2018 die Kwitt-Neuregistrierungen um 21 Prozent und die Zahlungen mit Kwitt um 27 Prozent.

Die Bekanntheit der Kwitt-Funktion legte durch die Influencer-Marketing-Kampagne von 38 auf 48 Prozent zu. 

Die Kwitt-Funktion wurde zu Beginn der Kampage von vier Prozent der Befragten den Volksbanken Raiffeisenbanken zugeordnet. Nach der Kampagne waren es 23 Prozent.

Stimmen:

Stephan Arns, Referent Markenkommunikation und verantwortlich für die Mediaplanung beim BVR:
"Die aktuelle Kampagne für die Geldsendefunktion Kwitt zeigt, dass Influencer-Marketing auch für erklärungsbedürftige Finanzprodukte funktionieren und einen positiven Effekt auf die Wahrnehmung der Marke haben kann."

Marika Koch, verantwortliche Referentin für die Markenkommunikation zu Zahlungsverkehrsprodukten beim BVR:
"Wir konnten die Zielgruppe mit dieser Aktion offensichtlich auch dazu animieren, die Kwitt-Funktion in der VR-BankingApp auszuprobieren."

Foto: Wasserbomben Challenge für Flo auf YouTube (@flowesterm). (Quelle: Lucky Shareman)
Foto: Wasserbomben Challenge für Flo auf YouTube (@flowesterm).
(Quelle: Lucky Shareman)

 

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