Käufer-Typologie Die meisten Valentine Shopper sind Last-Minute-Lover

Grafik: Sales-Anstieg zum Valentinstag (Quelle: Criteo | criteo.com)
13. Februar 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Nach "Black Friday" und "Cyber Monday", "Singles' Day" und Weihnachten steht mit dem Valentinstag am 14. Februar 2020 das nächste große Shopping-Ereignis bevor. Der Handel freut sich, doch der Sales-Effekt ist nur von sehr kurzer Dauer. Die meisten Valentine Shopper sind "Last-Minute-Lover".

Criteo, globales Technologieunternehmen für effektives Advertising, hat anhand von Traffic-Daten aus dem letzten Jahr vier Valentinstags-Typen mit Potenzial für Handel und Marketing identifiziert.

Typ 1: Der Self-Lover
Der Valentinstag ist nicht nur etwas für Paare. Immer mehr Menschen wollen sich selbst an diesem Tag etwas Gutes tun. Und diese Fürsorge widmet der sogenannte Self-Lover besonders seinem Körper: Criteo hat einen Anstieg der Umsätze mit Nutrition-Drinks und Shakes von zehn Prozent verzeichnet. Auch mit schöner Wäsche und neuen Bettlaken machen es die deutschen Shopper nicht nur ihren Liebsten, sondern vor allem sich selbst gemütlich.

Typ 2: Der Mobil-Romantiker
Dieser Käufertyp begibt sich zum Einkauf für die Liebsten nicht in den stationären Handel, er surft die attraktivsten Valentins-Deals lieber ab – und zwar zunehmend mobil. Im Jahr 2019 stieg der Anteil der mobilen Sales an den Gesamtkäufen vor Valentinstag an Werktagen von 24 Prozent auf 36 Prozent. Während des Wochenendes stieg die Anzahl der Bestellungen für Blumen und Geschenke über mobile Geräte von 39 Prozent auf 48 Prozent.

Typ 3: Der Liebes-Swiper
Am Tag der Liebe spüren besonders viele Singles den Wunsch, ihr Leben mit einem Partner zu teilen; darüber freuen dürften sich vor allem Single-Portale und Partnervermittlungen. 2019 begannen die Liebes-Swiper bereits ab dem 11. Februar mit der Suche nach dem Match fürs Leben, die 15 bekanntesten Dating-Apps in den USA verzeichneten in diesem Zeitraum einen Anstieg auf täglich 150.000 bis 160.000 Downloads und damit verbunden wachsende Umsätze. Dieses Wachstum hielt bis nach dem Valentinstag an.

Typ 4: Der Last-Minute-Lover
Er ist vielbeschäftigt und verschiebt deshalb das Valentins-Shopping auf den letztmöglichen Moment – der Last-Minute-Lover wird vor allem an den zwei Arbeitstagen vor dem Tag der Liebe aktiv. Last-Minute-Lover sind auf der Suche nach einfachen sowie schnell versandten Geschenken, und sie sind zahlreich. 2019 konzentrierte sich der Großteil der Einkäufe online auf diese beiden Tage, mit einem Spitzenzuwachs von +798 Prozent im Ganzjahresvergleich. Und sogar am Valentinstag selbst, einem Donnerstag, lag das Umsatzhoch bei +721 Prozent. Interessant auch ist der Vergleich zum Jahr 2018. Dieser zeigt, dass je mehr Arbeitstage innerhalb der Woche vor dem Valentinstag liegen, desto größer das Umsatzhoch in selbiger Woche.

Grafik: Sales-Anstieg zum Valentinstag (Quelle: Criteo | criteo.com)
Grafik: Sales-Anstieg zum Valentinstag 2018 und 2019 (Quelle: Criteo | criteo.com)

 

Keinen Marketing-Trend mehr verpassen? marketingScout Newsletter

Kategorie(n):

  • Handel
  • Handelsmarketing
  • Studie
  • Trends
  • Zielgruppen
Anzeige
Anzeige hugendubel DE
Anzeige BABBEL.com
Anzeige