Green Marketing So erreichen die Lichtenauer Mineralquellen Klima-Neutralität

18. Februar 2021Autor: Redaktion MarketingScout

Sämtliche Mineralwässer der Marke Lichtenauer sind seit dem 1. Januar 2021 gänzlich klimaneutral. Die Marke gehört damit zu den ersten klimaneutralen Mineralwasser-Marken in Ostdeutschland.

Doch wie wird ein Mineralwasser "klimaneutral"? Für Lichtenauer bedeutet dies, dass alle Prozesse und Bestandteile der Wertschöpfungskette in die Klimabilanz eingerechnet werden: von der Entstehung der Flasche über die Abfüllung am Standort Lichtenau, den Weg bis zum Verbraucher sowie über den gesamten Recycling-Kreislauf bis zur finalen Entsorgung.

Unterstützt wurden die Lichtenauer Mineralquellen bei diesem Prozess von ClimatePartner, einem unabhängigen Anbieter und Berater für Klimaschutzlösungen. Gemeinsam wurde im ersten Schritt geprüft, wo in der Prozesskette Emissionen vollständig vermieden oder zumindest reduziert werden können. In diesem Zusammenhang wurde dann der Strombedarf von Lichtenauer auf 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft umgestellt und in eine höhere Energie-Effizienz der Gebäude, ferner in Gabelstapler mit Elektroantrieb investiert. Hinzu kamen zahlreiche weitere Maßnahmen, wie der überwiegend auf die Kernmärkte Sachsen und Thüringen beschränkte regionale Vertrieb und die damit einhergehenden kurzen Transportwege. Auch die langfristige Strategie, auf umweltfreundliche Mehrweggebinde zu setzen, optimiert die Klimabilanz.

Im nächsten Schritt wurden gemeinsam mit ClimatePartner international zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgewählt, durch die der Hersteller die verbliebenen CO2-Emissionen kompensieren kann. "Wir haben uns für ein Waldaufforstungsprojekt in Uganda und ein Schutzprojekt im peruanischen Regenwald entschieden. Beide sorgen dafür, dass Bäume ihre wichtige Aufgabe als CO2-Speicher übernehmen können und kontinuierlich CO2 aus der Erdatmosphäre umwandeln. Zudem beinhalten die Projekte von ClimatePartner auch soziale Komponenten, was uns gut gefallen hat.", so Paul K. Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquellen. Insgesamt 1.000 Familien in Peru und Uganda erhalten durch die Projekte ein gesichertes Einkommen für ihre Arbeit in der Land- und Forstwirtschaft, bessere medizinische Versorgung, einen Zugang zu sauberem Wasser und eine Ausweitung der Schul- und Bildungsangebote. Über einen Klima-Code (s. Titelbild) auf den Lichtenauer Mineralwasserflaschen gelangt man über die ClimatePartner-Website auf eine Projektseite, welche die Kompensationsleistungen von Lichtenauer dokumentiert.

Das Erreichen der Klimaneutralität (der dritte wichtige Meilenstein in der langjährigen Nachhaltigkeitsstrategie des sächsischen Unternehmens), wird in einem Erklär-Video für die Presse erläutert. Das Video beginnt mit einer persönlichen Videobotschaft des Geschäftsführers. Thematisch passender Drehort hierfür war der "Glückauf Turm" in Oelsnitz / Erzgebirge, einem Aussichtsturm, der einem Fördergerüst im Steinkohleabbau ähnelt.

Screenshot: Szene aus dem Video der Lichtenauer Mineralquellen zum 2021 erreichten Unternehmens-Meilenstein "Klima-Neutralität"
Screenshot: Szene aus dem Video der Lichtenauer Mineralquellen zum 2021 erreichten Unternehmens-Meilenstein "Klima-Neutralität"

 

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