New Normal Neue Veranstaltungs-, Messe- und Eventkonzepte für die Generation C

29. September 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Die Corona-Pandemie hat die Eventbranche vor große Herausforderungen gestellt. Nach kurzer Entspannung zeichnen sich gerade zur Herbstsaison neue Infektionswellen ab – viele Menschen machen sich weiterhin Gedanken um die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit klassischer Präsenzveranstaltungen.

Auf Veranstalterseite, insbesondere im Business-Bereich, wird aus diesem Grunde mit Hochdruck an neuen Veranstaltungskonzepten gearbeitet, welche den Ängsten der Menschen entgegenwirken und trotzdem ein Schritt in die Normalität zurück sind. Denn niemand will künftig auf Messen und Events als Plattform für positive (Marken-)Erlebnisse sowie persönliche Kontakte und Networking verzichten.

Innovative Eventkonzepte für die "Generation C" (= durch die Corona-Pandemie sensibilisierte und von den Einschränkungen betroffene Menschen) sind gefragt. Digitale Eventformate sowie Mix-Formate aus Präsenz- und Digital-Event spielen dabei eine große Rolle. Aktionismus ist jedoch nicht angezeigt. Die Konzepte, die auch "post Corona" längerfristig Aussicht auf Erfolg haben werden, lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • Downsizing: Kleine(re), exklusivere Präsenzformate statt Massenveranstaltungen. Hier sind die notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen i.d.R. einfacher umzusetzen als bei zahlreichen Besuchern.
  • Hybrid-Events: Kleine(re) Präsenzveranstaltungen, die parallel gestreamt und digital verlängert werden. Der Vorteil: Größere Reichweite, noch mehr Sicherheit.
  • Rein digitale Events, die jedoch didaktisch und dramaturgisch besser durchdacht sind, als die vielen "Notlösungen" während der akuten Corona-Krise im Frühjahr/Sommer 2020.


Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail: Wer sich mit seinen Veranstaltungen "vor Ort" kleiner, dafür digitaler aufstellen will, um auf eine attraktive Reichweite zu kommen, sollte sich in der Konzeptphase einige Fragen stellen, um sicher zu sein, dass der Wechsel von den reinen Präsenz- zu den neuen Hybrid- oder Digital Event Formaten auch wirklich klappt:   

  • Ist meine / unsere Zielgruppe überhaupt affin für digitale Events und verfügt sie über die technischen Möglichkeiten?
  • Ist das Event-Thema bzw. Event-Format für eine digitale Umsetzung geeignet? (Beispiel: Ein Design-Thinking-Workshop, bei dem es um den Bau eines Prototyps mit haptischen Materialien geht, ist digital nicht oder nur sehr eingeschränkt realisierbar. Hier sind kreative Ideen für die Durchführung gefragt.)
  • Sind die Inhalte und der Ablauf der Präsenz-Veranstaltung für eine virtuelle Umsetzung spannend genug? Ganz wichtig bei digitalen Events ist: Abwechslung. Ggf. muss man das klassische Frontal-Programm völlig neu denken: Kurze Programmpunkte ("Snack-Module") statt längere Fachvorträge, möglichst facettenreicher Mix aus Frontal-Programm und digitalen On-Demand Angeboten (z.B. Webinare, Videos, Umfragen, Chatrooms etc.), guter Moderator, der TV-erfahren ist und speziell ein virtuelles Publikum durch seine Sprache und Gestik motivieren kann etc. (weiterlesen)

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Titelbild: stock.adobe.com | Anton Govodzdikov

 

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