Kultur-Marketing Cultour.Digital bietet neue Erlösquelle für Kulturbetriebe

Bild: Screenshot https://cultour.digital/ (Bildrechte: cultour.digital)
22. Januar 2021Autor: Redaktion MarketingScout

Unter der Corona-Pandemie haben viele Museen und Kulturbetriebe zu leiden. Mit der neuen Plattform cultour.digital, entwickelt von dem österreichischen Start-up-Unternehmen LightCyde, kann man beeindruckende Kunsträume und Kunstwerke weltweit online entdecken. Die Kulturbetriebe werden durch das Paid-Content-Modell direkt unterstützt.

Das Hauptziel der Plattform ist es, Millionen Kunst- und Kulturinteressierten weltweit Zugang zu immer mehr internationalen Kultureinrichtungen zu ermöglichen, sicher vom eigenen Wohnzimmer aus. Ferner sollen Kultureinrichtungen eine neue, internationale Plattform erhalten, um ihr Angebot einem breiten Publikum zu öffnen und durch virtuelle Touren und Livestreams direkte Erlöse zu erzielen.

Anders als viele (ausschließlich kostenlose) virtuelle Kulturangebote, sind die digitalen Touren und Livestreams auf cultour.digital für die User überwiegend kostenpflichtig – allerdings nicht teuer. Die Ticketpreise beginnen bei 0,99 EUR. Durch den kostenpflichtigen Zugang werden die Kultureinrichtungen direkt unterstützt. Der Besucher kann das gute Gefühl haben, einen aktiven Beitrag zum Erhalt von Kunst und Kultur bzw. zur Entstehung neuer Kunst zu leisten. Neben den kostenpflichtigen Tickets gibt es auch einige kostenlose Angebote.

Die Plattform cultour.digital ist zwar vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie entstanden, zielt aber unabhängig vom Sicherheitsaspekt auch aus Umweltgründen darauf, Kunst und Kultur digital erfahr- und erlebbar zu machen. Über die Plattform können die lokalen Kulturbetriebe ihre Zielgruppen um viele Millionen Menschen erweitern, ohne die CO2-Bilanz durch vermehrtes Reisen negativ zu beeinträchtigen. In Europa ist die Website bereits online, im nächsten Schritt soll sie Asien und in den USA an den Start gehen.

Thomas Fischbacher, Geschäftsführer von LightCyde, freut sich über die positive Resonanz:
"Seit dem Start der Kulturplattform haben wir ein unglaubliches Wachstum. Sehr viele Partner haben Interesse. Das zeigt sich in den zahlreichen Anfragen, die uns nicht nur von österreichischen Kulturbetrieben, sondern aus ganz Europa erreichen."

Zur Zeit sind u.a. folgende Kulturangebote online: Stiftsmuseum Admont, Kunstforum Wien, Schloss Kornberg, Burg Hochosterwitz, Stift Rein, Stift Wilten, For Forest, Schloss Tratzberg, Kunstraum Liezen. Laut Fischbacher wird die Liste wöchentlich länger.

Neben virtuellen Touren durch die Einrichtungen, sollen in Kürze auch Livestreams und Videos-on-Demand von Ausstellungen starten, z.B. zu Werken von Gerhard Richter, präsentiert durch Kuratorin Lisa Ortner-Kreil vom Bank Austria Kunstforum Wien. Um die Vernetzung von virtuellen Touren und realen Besuchen vor Ort zu fördern, soll es künftig auch attraktive Kombi-Tickets geben. Ferner soll ein Plattform-Abo den Zugang zu Kulturfilmen und Serien über Amazon Fire TV und Apple TV ermöglichen.

Bild: Screenshot https://cultour.digital/ (Bildrechte: cultour.digital)
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