Studie Warum Unternehmen jetzt einen B2B Podcast starten sollten

30. April 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Einer aktuellen Studie zufolge zeigen sich immer mehr Business Entscheider offen für Podcasts mit berufsbezogenen Inhalten. Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Februar 2020 1.025 Professionals mit Entscheidungskompetenz in den Bereichen Vertrieb, Beratung, Marketing/PR sowie Marktforschung (im Alter zwischen 18 und 69 Jahren) online zum Thema B2B-Podcasts befragt.

Laut der Studie entdecken die Verantwortlichen in Vertrieb und Marketing zunehmend das Potenzial von Podcasts zu berufsbezogenen Themen: 38 Prozent der ohnehin podcastnutzenden Professionals haben bereits ein B2B-Format abgerufen. Weitere 36 Prozent können sich die Nutzung künftig vorstellen.

Unter den Professionals, die aktuell noch überhaupt keine Podcasts nutzen, zeigen sich zudem 41 Prozent stark interessiert. Jedoch besitzen innerhalb dieser Gruppe andere Medien, wie Newsletter oder Fachbeiträge, derzeit noch eine höhere Relevanz bei der Beschaffung von branchenrelevanten Informationen.

Während das Medium Podcast innerhalb der letzten Jahre über alle Altersgruppen hinweg beliebter wurde, sind 56 Prozent der aktuellen B2B-Podcastnutzer jünger als 40 Jahre. Sie sind darüber hinaus eher männlich, tragen zur Hälfte Personalverantwortung und wünschen sich gleich mehrere veröffentlichte Folgen pro Woche.

Für 65 Prozent der Nutzer spricht das ohnehin stark ausgeprägte Interesse an der Thematik eindeutig für den Abruf. Zudem sehen 61 Prozent eine Chance auf Weiterbildung und immerhin noch knapp die Hälfte hofft auf neue Ideen für die eigene Arbeit. Im Gegensatz dazu können 60 Prozent der ablehnend eingestellten Personen der Beschäftigung mit beruflichen Inhalten während der Freizeit oder dem Berufsweg nichts abgewinnen.

Studienleiterin Malena Mayer stellt ferner fest, dass ein eigener Podcast die Außendarstellung des anbietenden Unternehmens positiv beeinflusst. Über 80 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, ein Unternehmen mit eigenem Podcast sei modern. Zwei Drittel attestieren dieser Maßnahme zudem einen positiven Einfluss auf die Bekanntheit des Unternehmens. Für lediglich 16 Prozent ist diese Form der Unternehmenskommunikation Zeitverschwendung.

Ein Grund für ein unternehmenseigenes Podcast ist zudem die Refinanzierbarkeit durch Werbung. Podcasts stellen ein attraktives neues Werbeumfeld dar. Werbung innerhalb kostenfreier Podcasts besitzt laut der Studie eine vergleichsweise hohe Akzeptanz.

Thilo Kampffmeyer, Leiter Eigenstudien bei SPLENDID RESEARCH, prognostiziert:
"Bereits in Zeiten vor Social Distancing und flächendeckendem Homeoffice fanden Podcasts Einzug in die Kommunikationsstrategien zahlreicher Unternehmen. Die aktuellen Herausforderungen werden diesen Trend verstärken. Diese Formate ermöglichen eine persönliche und authentische Ansprache und können so den zuletzt verlorenen zwischenmenschlichen Kontakt ein Stück weit ersetzen."  

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-b2b-podcast

Titelbild / Screenshot: Studie B2B Podcasts von SPLENDID RESEARCH

 

Keinen Marketing-Trend mehr verpassen? marketingScout Newsletter

Kategorie(n):

  • Digital Marketing
  • PR
  • Studie
Anzeige rosettastone DE
Anzeige Kaspersky Lab DE
Anzeige mymuesli DE
Anzeige rosettastone DE