Expertentipp Empfehler-Marketing – So erhält man echte Rezensionen bei Amazon

5. März 2021Autor: Redaktion MarketingScout

Nicklas Spelmeyer, Geschäftsführer bei FBA Unstoppable / Spelly Trade GmbH, kennt das Dilemma mit den Amazon-Rezensionen. Für ein erfolgreiches Verkaufen auf der Plattform sind sie unabdingbar. Doch wie schaffen Verkäufer es, ihre Kunden zu positiven Bewertungen zu motivieren?

Gekaufte Bewertungen scheinen leider oft das Mittel der Wahl zu sein. Doch hier ist Vorsicht geboten. Nicklas Spelmeyer rät dringend davon ab, Rezensionen im Internet zu kaufen. Denn wer damit auffällt, verliert nicht nur seine Glaubwürdigkeit, sondern läuft auch Gefahr, von Amazon gesperrt zu werden. Bewertungen sollten laut Spelmeyer ausschließlich auf organischem Weg entstehen. Der Experte gibt vier praktische Tipps, wie dies funktionieren kann:

1. Nutzen Sie Ihre Unternehmensgeschichte für Storytelling

Sie können mit einer außergewöhnlichen Unternehmensgeschichte, einem langjährigen Familienunternehmen oder als kleines Start-Up punkten? Nutzen Sie diesen Hintergrund und kreieren Sie eine Geschichte, die den Kunden fesselt. So hat er das Gefühl, Ihnen und Ihrem Unternehmen näher zu sein. Dasselbe gilt, wenn Sie mit einer Hilfsorganisation zusammenarbeiten. Käufer, die sich mit Ihren guten Taten identifizieren können, hinterlassen sehr viel wahrscheinlicher eine positive Bewertung.

2. Erinnern Sie den Käufer an die Abgabe einer Bewertung

Legen Sie Ihrer Ware einen ansprechenden Flyer oder eine personalisierte Karte (immer im Rahmen der Amazon Bestimmungen) bei, die den Käufer dazu anregt, eine faire Bewertung abzugeben. Durch ein gezieltes Follow-Up per E-Mail erhöhen Sie ebenfalls Ihre Chance, positive Bewertungen erhalten. Allerdings sollte die E-Mail nicht gleichzeitig mit der Ware verschickt werden, sondern erst ein paar Tage später. So stellen Sie sicher, dass der Käufer Ihr Produkt bereits erhalten hat und auch darüber zu berichten weiß.

3. Niemals den Kunden zu einer Bewertung überreden

Vermeiden  Sie, Ihre Kunden z.B. mithilfe von besonderen "Vorteilen" zu einer positiven Bewertung zu drängen. Dies ist lästig und verstößt u.U. gegen die Bestimmungen von Amazon. Ein No-Go ist es auch, den Käufer mehrfach zur Abgabe einer Bewertung aufzufordern.

4. Besser: Für eine positive Customer-Experience sorgen

Ein sehr gutes Produkt ist die Grundlage allen Erfolg. Die positive Customer-Experience trägt am besten zum organischen Wachstum von Bewertungen bei. Neben dem guten Produkt, kann man mit Hilfe einer "kleinen Überraschung" im Paket (dies sollte aber nicht als "Drängen" empfunden werden -> s. Tipp 3) dafür sorgen, dass sich der Kunde wohlwollend an Sie erinnert und damit sehr viel wahrscheinlicher eine Bewertung bei Amazon schreibt.

Titelbild: Nicklas Spelmeyer, Spelly Trade GmbH

 

 

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