Smarter Shoppen Deutsche wünschen sich intelligente Shop-Funktionen

29. Januar 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Der Verbraucher 4.0 shoppt online via Sprachsteuerung und wünscht sich mehr intelligente Shop-Funktionen, die ihn beim Einkaufen beraten und unterstützen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Marketing Intelligence Anbieters MiQ. Im Rahmen der globalen Analyse wurde untersucht, wie neue Technologien und vernetzte Devices das Einkaufsverhalten der Verbraucher künftig prägen.

In Deutschland zeichnen sich mehrere Trends ab:

Das Shopping-Volumen über sprachgesteuerte Endgeräte könnte sich innerhalb von nur zwei Jahren verdreifachen (+205 Prozent). Gleichzeitig wollen immer weniger Deutsche am Desktop-PC einkaufen (-24 Prozent). Ein Viertel der Shopper weltweit plant in den nächsten zwei Jahren sprachgesteuerte Devices für Einkäufe zu nutzen.  27 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass sie in spätestens fünf Jahren mindestens einmal am Tag etwas über ein sogenanntes Connected Device bestellen. Anstatt also das Smartphone oder das Tablet zu nutzen, shoppen sie dann mit der Smartwatch, dem Fernseher oder gleich mit dem Kühlschrank. Weltweit sind es 43 Prozent, die in Zukunft jeden Tag über das IoT (Internet of Things) einkaufen wollen.

Außerdem zeigen sich die Deutschen offen gegenüber intelligenten Technologien, die ihnen helfen, gesünder einzukaufen. So wünscht sich jeder Zweite, dass die Warenkörbe von Online-Läden Alarm schlagen, wenn sie im Begriff sind, etwas zu kaufen, auf das sie allergisch sind. 32 Prozent fänden einen solchen Warnhinweis grundsätzlich bei ungesunden Lebensmitteln hilfreich.

Rebecca Rosborough, CMO von MiQ:
"Konsumenten wünschen sich Funktionen, mit denen Shops ihnen während des Einkaufens beratend zur Seite stehen und alternative Produkte vorschlagen, die besser zu ihnen passen. Das bedeutet natürlich auch, dass sie bereit sind, persönliche Informationen mit den Unternehmen zu teilen."

Wenig willig, ihre Daten mit Marken und Werbungtreibenden zu teilen, sind deutsche Verbraucher, wenn es um Geld geht. Bei 68 Prozent löst der Gedanke an mangelnden Datenschutz beim Online-Banking Unwohlsein aus. Ihre Geldgeschäfte rein digital abzuwickeln ist ohnehin für nur 43 Prozent eine bekannte Alternative zum klassischen Girokonto und 36 Prozent sind laut der Studie überhaupt nicht für reine Online-Finanzdienste zu begeistern.

Über die Studie: Im Mai 2019 befragte MiQ zusammen mit Sapio Research 5.630 Verbraucher online in Großbritannien, den USA, China, Australien, Singapur, Indien, Kanada und Deutschland. Die Ergebnisse unterliegen Schwankungen von +/- 1,3 Prozent bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent.

Titelbild / Quelle: MiQ

 

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