Expertentipp 3 Ansatzpunkte, damit IT und Marketing besser zusammenarbeiten

Bild: Alexander Handcock, Senior Global Marketing Director bei Selligent Marketing Cloud
3. März 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Marketing Automation sowie die Implementierung geeigneter MarTech-Lösungen sind für die Umsetzung innovativer Marketingstrategien für viele Unternehmen essenziell. Die praktische Umsetzung von MarTech-Projekten läuft jedoch oft alles andere als reibungslos. Die Ursachen dafür liegen häufig in der IT- und Marketingorganisation begründet. Die IT- und Marketingteams orientieren sich i.d.R. an unterschiedlichen Zielen und haben oft ein sehr unterschiedliches Verständnis davon, wer für 'Kundenorientierung' bzw. kundenorientierte Projekte zuständig ist.

Alexander Handcock, Senior Global Marketing Director bei Selligent Marketing Cloud, kennt drei Ansatzpunkte, die dabei helfen, dass beide Unternehmensbereiche besser zusammenarbeiten können: 

1) Bereichsegoismus überwinden – gemeinsame Ziele definieren
IT und Marketing werden an ganz unterschiedlichen Kriterien gemessen, daher betrachtet jede Abteilung ihren Erfolg aus einer anderen Perspektive. Die beste Art und Weise, wie Marketing und IT gemeinsam erfolgreich sein können, besteht darin, gemeinsame Ziele zu entwickeln. Dadurch wird eine Reihe von Dingen erreicht: Beide Seiten verstehen besser, wo für den jeweils anderen die größten Erfolgshindernisse liegen. Außerdem lässt sich aus den Zielen eine einheitliche Roadmap ableiten, anhand derer beide Seiten ihre Strategien ausrichten können. Gemeinsame Ziele führen auch zu einem besseren Ergebnis: Die Kundenorientierung wird zu einem festen Bestandteil der Strategie aller Beteiligten, nicht nur des Marketingteams.

2) Keine Alleingänge bei der Beschaffung von IT-Lösungen  
Die Kaufentscheidungen im MarTech Bereich werden größtenteils von Marketing-Teams getroffen, die oft nur ein begrenztes Verständnis davon haben, wie sich die Implementierung einer neuen Lösung auf die bestehende Softwarearchitektur auswirken könnte. Für die IT ist es natürlich frustrierend, wenn deren Einschätzung erst im Nachhinein zum Tragen kommt und sich zudem herausstellt, dass eine andere Software deutlich besser zu den Anforderungen des Unternehmens gepasst hätte. Prozesse, Redundanzen und Dateninkonsistenzen werden dabei schnell zu einer Herausforderung, die nur schwer zu beheben ist. Indem die IT schon lange vor einer Entscheidung in die Abläufe eingebunden wird, kann sie wertvolle Erkenntnisse liefern, von der Art und Weise, wie Lösungen zusammenwirken, bis hin zu der Frage, ob eine bestehende Lösung das leisten kann, was das Marketing sucht. Dies wird letztendlich dazu beitragen, die Kosten niedrig zu halten und gleichzeitig den Wert und die Akzeptanz jedes einzelnen Teils der verschiedenen Tech-Lösungen innerhalb der Softwarearchitektur zu maximieren.

3) Neues Selbstverständnis – Kundenorientierung ist in allen Bereichen relevant
Nicht wenige denken, dass der Titel CMO bald der Vergangenheit angehören dürfte. Die Rolle und die Verantwortlichkeiten, die bisher dem Marketing übertragen wurden – wie die Stärkung der Kundenbeziehungen und Customer Experience – werden wir immer öfter als eine gemeinsame Verantwortung im gesamten Unternehmen sehen. Damit einher geht die Notwendigkeit, die gesamte Organisation über die Bedeutung, Strategien und Ziele des Marketings aufzuklären. Jeder Mitarbeiter muss verstehen, wie er zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann.

Bild: Alexander Handcock, Senior Global Marketing Director bei Selligent Marketing Cloud
Bild: Alexander Handcock, Senior Global Marketing Director bei Selligent Marketing Cloud

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