Bewegtbild-Studie Werbewirkung steigt bei freiwilligem Werbekonsum

Der Nutzer entscheidet, ob er Werbung sehen möchte (Copyright: Welect / BurdaForward)
14. Februar 2019Autor: Redaktion MarketingScout

Die bewusste und freiwillige Entscheidung zur Rezeption eines Werbespots wirkt sich positiv auf alle Werbewirkungs-KPIs aus. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie der Forschungsagentur DCORE im Auftrag von BurdaForward und Welect.

Demnach steigt bei den Befragten die Kaufbereitschaft mitunter um knapp 30 Prozent, die Bereitschaft, das Produkt weiterzuempfehlen, um bis zu 23 Prozent und die Sympathie gegenüber der beworbenen Marke um rund 16 Prozent, wenn sie einen über Welect ausgespielten Werbespot freiwillig konsumierten.

Bei Welect handelt es sich um ein neuartiges Werbeformat für Bewegtbild-Kampagnen, welches laut eigenen Aussagen das Prinzip des mündigen, selbstbestimmt agierenden Nutzers erstmals auf den Werbekonsum im Internet überträgt. Die Nutzer können selbst entscheiden, ob und welche Werbung sie sich anschauen wollen. Dadurch wird erreicht, dass die Werbung mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit angeschaut wird.

Bei der Abrechnung der Werbeplatzierungen kommt ein neuartiges "Cost per Want"-Prinzip zum Einsatz. Laut Welect stelle dieses anders als das klassische "Cost per View" sicher, dass nur vollständig angesehene Werbespots abgerechnet werden. "Cost per Want" gehe zudem über den Ansatz des "Cost per completed View"-Prinzips hinaus, weil der Nutzer hier wirklich bereit sei, Werbung anzuschauen und die Kampagne auch selbstständig nach seinen Bedürfnissen auswählen könne.

Zur Werbewirkung
Verglichen mit den klassischen InStream PreRoll Video-Ads weckten die über Welect ausgespielten (freiwillig konsumierten) Videos mehr als 36 Prozent häufiger das Interesse der Probanden für die beworbene Marke, riefen mit einem Abstand von knapp 31 Prozent öfter positive Emotionen hervor und blieb mit ebenfalls um die 31 Prozent häufiger in Erinnerung.

Nahezu alle Befragten bewerteten die Freiwilligkeit des Werbespots bei Welect positiv – und zwar unabhängig davon, ob sie sich für oder gegen den Spot entschieden. So bewerteten 93,9 Prozent der Befragten mit Werbemittelkontakt die Freiwilligkeit von Welect als gut, dies taten immerhin 88,8 Prozent der Befragten ohne Werbemittelkontakt. Ebenso stimmten 88 Prozent der Welect-Konsumenten beziehungsweise knapp 67 Prozent der Probanden ohne Werbemittelkontakt darin überein, dass ihnen die von Welect angebotene Art der Werbung lieber ist als andere Werbeformen.

Zur Studie
Die von DCORE GmbH durchgeführte und von der BurdaForward GmbH im Januar 2019 ausgewertete Studie mit dem Titel "WERBUNG ON DEMAND" mit insgesamt 1.590 Probanden verglich die Werbewirkung von über Welect ausgespielten Werbespots mit etablierten InStream PreRoll Video-Ads.

Im Vordergrund der Untersuchung stand die Werbewirkung der beiden Formate in Hinblick auf die Kriterien Recall, Awareness, Markenimage und Aktivierung. Als Testmaterial dienten ein Spot der Deutschen Telekom und ein Spot von nutella, jeweils im Welect- und PreRoll-Testumfeld.

Der Nutzer entscheidet, ob er Werbung sehen möchte (Copyright: Welect / BurdaForward)
Welect: Der Nutzer entscheidet, ob er Werbung sehen möchte (Copyright: Welect / BurdaForward)

 

Screenshot: Grafik aus der Studie "Werbung on demand" (Welect / BurdaForward)
Screenshot: Grafik aus der Studie "Werbung on demand" (Welect / BurdaForward)

 

Keinen Marketing-Trend mehr verpassen? marketingScout Newsletter

Kategorie(n):

  • Digital Marketing
  • TV-Werbung
  • Video Marketing
  • Werbung
Anzeige Babbel.com - jetzt kostenlos ausprobieren!
Anzeige Barclaycard Affiliate Programm
Anzeige handytarife.saturn.de
Anzeige Paybackcard