DRV Studie Trotz Corona – Reale Meetings bleiben für den Vertrieb attraktiv

24. Juni 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Geschäftsreisende sind unterwegs produktiver als im Home-Office und erzielen häufig auch mehr Umsatz. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie "Chefsache Business Travel 2020".

Wegen Corona haben viele Unternehmen in den vergangenen drei Monaten die Arbeit ins Home-Office verlagert. 69 Prozent der Geschäftsreisen wurden im Vergleich zu 2019 durch virtuelle Meetings ersetzt. Um herauszufinden, wie nachhaltig der Trend zu virtuellen Business-Meetings ist, wurden im Rahmen der Studie im Januar 2020 von dem Marktforschungsinstitut mo’web im Auftrag des Deutschen Reiseverbands (DRV) 100 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 100 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern online befragt.

Jeder zweite der befragten Angestellten gab im Rahmen der Studie an, dass er in persönlichen Geschäftskontakten deutliche Vorteile, wie eine bessere Beziehungspflege und stärkere Erfolgserlebnisse sowie bessere Umsätze sehe. Darüber hinaus fühlt sich jeder fünfte Dienstreisende unterwegs produktiver als im Büro.

85 Prozent der Befragten geben an, persönliche Meetings gegenüber virtuellen Meetings zu bevorzugen. 42 Prozent wollen trotzdem einen Teil der Meetings auch künftig virtuell abhalten. 43 Prozent der Befragten planen, in Zukunft wieder deutlich weniger virtuelle Meetings durchzuführen.

Obwohl 79 Prozent der Befragten die Vorteile niedrigerer Kosten und Zeitersparnis (73 Prozent) erkennen, monieren 68 Prozent Schwierigkeiten in der (Kunden-)Kommunikation durch technische Probleme. Für  51 Prozent ist das persönliche Erfolgserlebnis, für 49 Prozent die bessere Beziehungspflege und für 45 Prozent ein höherer Umsatz maßgeblich für das Festhalten an persönlichen Treffen. 

19 Prozent der befragten Geschäftsreisenden glauben, unterwegs produktiver arbeiten können als an ihrem festen Arbeitsplatz. Zwei von drei Befragten nennen als Grund dafür, dass sie als Alleinreisende die Zeit zwischen oder nach Terminen sinnvoll zum Arbeiten nutzen können. Sechs von zehn Befragten führen die erhöhte Produktivität darauf zurück, dass sie sich zwischendurch entspannen können. Für jeden Zweiten wirkt eine andere Umgebung kreativitätsfördernd.

Laut der Befragung finden aber nicht alle Geschäftsreisenden unterwegs die richtigen Bedingungen vor, um produktiv(er) arbeiten zu können. Das gilt vor allem für Flughäfen und Bahnhöfe. 31 Prozent sind mit dem dort angebotenen WLAN-Zugang unzufrieden. 33 Prozent wünschen sich mehr schallgeschützte Kabinen zum ungestörten Telefonieren und 35 Prozent mehr ruhige Arbeitsbereiche mit Tisch.

Auf der Website des DRV https://www.chefsache-businesstravel.de/ gibt es weitere Inforationen zu aktuellen Reisetrends im Geschäftsreisen-Segment.

Titelbild: Screenshot chefsache-businesstravel.de / 24.06.2020

 

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