Insights Nachhaltigkeit ist auch Statussymbol – Green Gauge Report zeigt Konsummotive

21. April 2021Autor: Redaktion MarketingScout

Nachhaltigkeit ist für die Deutschen ein wichtiges Thema. Anlässlich des internationalen Earth Days (22. April 2021) gibt GfK einen Einblick in Erkenntnisse zum nachhaltigen Handeln von Deutschen und zeigt die Unterschiede zwischen verschiedenen umweltbewussten Konsumententypen.

Nachhaltigkeit ist für die Deutschen ein zentrales Thema – und das nicht nur am internationalen Earth Day. Laut "Green-Gauge-Segmentierung" von GfK gibt es jedoch ein breites Spektrum an unterschiedlichen nachhaltigen Lebensweisen sowie Bedürfnissen in Bezug auf umweltfreundliche Produkte: Während für die einen beispielsweise der aktive Schutz der Umwelt im Vordergrund steht, ist für andere Konsumenten Nachhaltigkeit auch ein Statussymbol. Das Wissen um die verschiedenen umweltbewussten Konsumentengruppen hilft Marken dabei, smarte, datengestützte Entscheidungen für Brand Management und Marketing zu treffen.

Vor allem bei jungen Menschen sind Bewegungen zum Umweltschutz wie der Earth Day oder Fridays for Future beliebt. Die "GfK Consumer Life"-Studie mit 30.000 Befragten aus über 25 Ländern belegt, dass sich in Deutschland Personen zwischen 15 und 19 Jahren am meisten wegen des Klimawandels sorgen. Trotzdem ist es nicht diese Kohorte, sondern die der Über-50-Jährigen, die sich am stärksten der Umwelt zuliebe einschränken will. Das zeigt, dass es in der Gesamtgruppe ökologisch orientierter Personen unterschiedliche Einstellungen zum Thema Nachhaltigkeit gibt.

Das größte Konsumenten-Segment ist mit 30 Prozent das der sogenannten "Glamour Greens". Sie verzichten zwar auf wenig, bevorzugen beim Kauf aber Produkte mit nachhaltigen Aspekten. Das nachhaltige Produkt muss nach außen wirken und ist vor allem ein Statussymbol. Im Gegensatz dazu steht beispielsweise der mit 23 Prozent vertretene Typ "Green in Deed", für den nicht nur ein Teilaspekt, sondern das ganze Produkt sowie das Unternehmen selbst möglichst umweltschonend sein müssen.

Petra Süptitz, GfK-Expertin im Bereich Consumer Intelligence, erklärt: "Nachhaltigkeit ist für die Deutschen ein zentrales Thema. Unternehmen können diesen Mega-Trend für ihre Strategie zu Produkten und Services nutzen. Bei Produktentwicklung, Brand Management und Marketing ist allerdings zu beachten, dass es auch zwischen nachhaltig orientierten Konsumentinnen und Konsumenten große Unterschiede gibt. Unternehmen sollten diese Unterschiede genau kennen, um mit ihren nachhaltigen Angeboten die richtigen Zielgruppen anzusprechen."

Detaillierte Informationen gibt es in dem "Green Gauge"-Report von GfK, der unter dem Link https://www.gfk.com/green-gauge-teaser-report zur Verfügung steht.

Über die Studie
GfK Green Gauge® ist eine syndizierte Studie, die einen detaillierten Einblick in nachhaltigkeitsbezogene Verbrauchertrends, -einstellungen und -verhaltensweisen in 25 Ländern auf der ganzen Welt bietet. Das Herzstück der Studie ist eine Segmentierung in fünf Zielgruppen, die auf Nachhaltigkeitseinstellungen und -aktivitäten basiert. Die Typologie betrachtet dabei nicht nur, ob Verbraucher nachhaltig handeln oder nicht, sondern auch welche Motivationen und Beweggründe zum jeweiligen Verhalten führen. (Quelle: www.gfk.com/green-gauge-teaser-report)

Titelbild: GfK Green Gauge Report_titelmotiv_screenshot

 

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