Mind Catcher MISEREOR und Kolle Rebbe besetzen freie Tische mit Kuscheltieren

Bild: Die Spenden-Aktion "Ein Platz am Tisch", initiiert von MISEREOR, wird unterstützt von der Gastro-Initiative #PayNowEatLater. Agentur: Kolle Rebbe. (Foto: Natalie Lehmler)
1. Juli 2021Autor: Redaktion MarketingScout

Pünktlich zur Wiedereröffnung der Innengastronomie haben sich die Kreativen von Kolle Rebbe und MISEREOR eine besondere Spenden-Aktion einfallen lassen.

An die Tische im Innenbereich von Restaurants und Cafés, die zur Einhaltung der Corona-Schutz-Abstände immer noch frei bleiben müssen, werden Puppen und Kuscheltiere gesetzt – so als hätten Kinder gerade ein imaginäres Kaffeekränzchen mit ihnen. Gäste können den niedlichen "Platzhaltern" symbolisch ein Essen spendieren, das sie dann zusammen mit ihrer eigenen Rechnung bezahlen. Der Erlös versorgt Straßenkinder in Indien mit einer warmen Mahlzeit.

Die Aktion wurde in Hamburg gestartet. Unter den teilnehmenden Gastronomie-Betrieben sind deshalb vor allem Hamburger Restaurants vertreten, darunter auch das Sternerestaurant HACO. Doch dabei soll es nicht bleiben. Die Aktion "Ein Platz am Tisch" wird von der Gastro-Initiative #PayNowEatLater unterstützt und soll Gastronomen deutschlandweit zum Mitmachen motivieren. Mit einer Email an mitmachen@paynoweatlater.de können sich Betriebe aus ganz Deutschland der Aktion jetzt noch anschließen.

Vor Ort, im Restaurant oder Café, läuft die Spendenaktion dann wie folgt ab: Auf dem "imaginären" Kindermenü finden sich eine Vorspeise für acht Euro, ein Hauptgang für 25 Euro und ein Nachtisch für zehn Euro. Gäste, die den Puppen-Tischen einen Gang oder ein komplettes Menü spendieren wollen, bezahlen dieses per QR-Code –die Spendensumme geht dann an das Butterflies Projekt in Delhi. Der lokale Partner von MISEREOR betreibt dort im Rahmen des Straßenkinderprogramms eine eigene Küche. Diese ermöglicht den Straßenkindern einerseits eine Berufsausbildung und dadurch Jobperspektiven, andererseits bereiten die Köche und Köchinnen in Ausbildung gesunde und warme Mahlzeiten für zahlreiche Straßenkinder zu.

Anselm Meyer-Antz, Länderreferent für Indien bei MISEREOR, erklärt: "Die eigentlichen Opfer der Krise bleiben bisher unsichtbar. Viele Menschen haben ihre Einkommensquelle verloren. Sie können ihre Familien nicht mehr ausreichend mit Lebensmitteln versorgen, Kinder können nicht mehr zur Schule gehen."

Björn Juhnke vom Restaurant HACO ergänzt: "Durch die Kuscheltier-Aktion wollen wir die Aufmerksamkeit spielerisch auf dieses wichtige Thema lenken und auf eine Weise Spenden sammeln, die bei den Menschen ein Lächeln zurücklässt."

Fridtjof Vieth, verantwortlicher Kreativer bei Kolle Rebbe, sagt über das Projekt: "Wir bringen zwei Probleme, die scheinbar weit auseinanderliegen, zusammen und schaffen so ein ungewöhnliches Bild, mit dem wir hoffentlich einen kleinen Beitrag zur Hilfe beisteuern können."

Bild: Die Spenden-Aktion "Ein Platz am Tisch", organisiert von MISEREOR, wird unterstützt von der Gastro-Initiative #PayNowEatLater. Agentur: Kolle Rebbe. (Foto: Natalie Lehmler)

Bild: Die Spenden-Aktion "Ein Platz am Tisch", initiiert von MISEREOR, wird unterstützt von der Gastro-Initiative #PayNowEatLater. Agentur: Kolle Rebbe. (Foto: Natalie Lehmler)
Bild: Die Spenden-Aktion "Ein Platz am Tisch", organisiert von MISEREOR, wird unterstützt von der Gastro-Initiative #PayNowEatLater. Agentur: Kolle Rebbe. (Foto: Natalie Lehmler)

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