Game of TUK Eine innovative App bewegt und vernetzt Studierende

Screenshot: Game of TUK – die vier Häuser (Quelle: https://www.unisport.uni-kl.de/gameoftuk)
1. August 2019Autor: Redaktion MarketingScout

Gamification als Motivation, aktiv(er) zu werden und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Statt des Serienhits "Game of Thrones" gibt es an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) das "Game of TUK". Mit der App will die Universität Stress und Leistungsdruck durch mehr Bewegung im Alltag der Studierenden entgegenwirken. Denn rund drei Viertel der Studierenden würden sich im Alltag zu wenig bewegen, so die Universität unter Berufung auf eine Studie der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse.

Die App, die  u.a. mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, hilft Studierenden spielerisch, ihre Bewegung im Alltag zu erhöhen. Als Vorbild dienten dem Entwicklerteam der TUK die Fantasiewelten von "Harry Potter" und "Tribute von Panem". Die zwölf Fachbereiche der Universität wurden (wie bei Harry Potter) in vier Häuser aufgeteilt. Diese müssen gegeneinander sportlich um den "Thron" an der TUK kämpfen. Es gilt, jede Woche eine Aufgabe lösen. Da die TU Kaiserslautern direkt am Pfälzer Wald liegt, stehen bei dem Wettstreit u.a. eine Schnitzeljagd im Wald auf dem Programm. Insgesamt sammeln die Häuser auf diese Weise Punkte, die Coins. Das Spiel dauert vier Wochen. Am Ende gewinnt das Haus, das die meisten Punkte hat.

"Die Idee bei dem Spiel ist es, mehr Bewegung im Alltag zu haben, ohne dass man sich dessen bewusst ist", so Max Sprenger, stellvertretender Leiter des Unisports an der TUK. Bereits seit 2015 habe die TU Kaiserslautern die studentische Gesundheit im Blick. Das Team von CampusPlus entwickelte dazu verschiedene Angebote, mit denen die Studierenden Stress entgegenwirken können, z.B. einen Trimm-Dich-Pfad, einen kostenloser Mountainbike-Verleih oder auch einen Gesundheitstag. In erster Linie gehe es darum, dauerhaft Strukturen für ein studentisches Gesundheitsmanagement zu schaffen und alle Beteiligten einzubinden, so Sprenger.

Die App ist ein gutes Beispiel, wie man durch "Gamification" die Motivation für mehr Bewegung einerseits, aber auch ein innerbetriebliches Networking anderseits fördern kann. Denkbar wäre der Einsatz einer ähnlichen App als spielerisches Tool für das Teambuilding in Unternehmen oder als Bestandteil eines betrieblich geförderten Work-Life-Balance-Programms. Gerade im Zuge von "New Work", in denen Teams z.T. nur noch virtuell miteinander interagieren, könnten spielerische Tools zu mehr Vernetzung der Beteiligten über die rein betriebliche / projektbezogene Ebene hinaus, führen. (mm)

Screenshot: Game of TUK – die vier Häuser (Quelle: https://www.unisport.uni-kl.de/gameoftuk)
Screenshot: Game of TUK – die vier Häuser (Quelle: https://www.unisport.uni-kl.de/gameoftuk)

 

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