CSR Globale Wasserknappheit – PepsiCo will 'Weltklasse in Wassereffizienz' werden

18. August 2021Autor: Redaktion MarketingScout

PepsiCo verpflichtet sich zum positiven Netto-Wasserverbrauch. Bis 2030 will das Unternehmen mehr als 100 Prozent des in Hochrisikogebieten verbrauchten Wassers wieder auffüllen. In Afrika wurde ein Hilfsprogramm in Kooperation mit WaterAid gestartet, um Familien südlich der Saharamit sauberem Wasser zu versorgen.

Viele internationale Markenartikler haben angesichts der globalen Klimaproblematik umfassende Klimaschutzprogramme mit Schwerpunkt CO2 Reduzierung / CO2 Neutralität gestartet. Doch weniger CO2 in der Luft ist kein weniger wichtiges Ziel als sauberes Trinkwasser. Der Mangel an sauberem Wasser ist laut PepsCo eine direkte Folge der Klimakrise – und "Wassereffizienz" somit eine essenzielle Herausforderung für mehr Nachhaltigkeit. Zudem behindere in trockenen Regionen der Wassermangel die Bekämpfung der Corona-Pandemie, was dem Engagement für sauberes Trinkwasser noch mehr Bedeutung verleihe.

Gestern gab PepsiCo sein Ziel bekannt, bis 2030 einen positiven Netto-Wasserverbrauch zu haben. Das bedeutet, dass das Unternehmen mehr Wasser aufbereiten und zuführen will, als es verbraucht. Damit würde PepsiCo zu den wassereffizientesten Lebensmittel-und Getränkeherstellern gehören, die in gefährdeten Wassereinzugsgebieten tätig sind.

Da der Zugang zu sicherem Wasser eine entscheidende Komponente der ganzheitlichen "Water Stewardchip Agenda" ist, startet die PepsiCo Foundation ein neues 1-Millionen-Dollar-Programm mit seinem langjährigen Partner WaterAid,  um Familien in Afrika südlich der Sahara Zugang  zu sicherem Wasser zu verschaffen. Damit wird die seit 15 Jahren laufende und mit mehr als 53  Millionen Dollar dotierte Initiative für den Zugang zu sicherem Wasser erweitert, die mehr als 20 Länder erreicht und laut PepsiCo seit 2006 mehr als 59 Millionen Menschen geholfen hat.

"Der Welt läuft die Zeit davon, um in Sachen Wasser zu handeln. Wasser ist nicht nur ein entscheidender Bestandteil unseres Lebensmittel-Systems, sondern auch ein grundlegendes Menschenrecht – und der Mangel an sicherem, sauberem Wasser auf der ganzen Welt ist eines der drängendsten Probleme, mit denen unsere globale Gemeinschaft heute konfrontiert ist", sagt Jim Andrew, Chief Sustainability Officer bei PepsiCo. "Wasserknappheit steht in direktem Zusammenhang mit der Klimakrise und wir bei PepsiCo sind der Meinung, dass eine globale Anstrengung für eine positive Bilanz beim Nettowasser-Verbrauch unerlässlich ist. Wir konzentrieren uns nicht nur darauf, sicherzustellen, dass die Menschen auf der ganzen Welt Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource haben, sondern auch darauf, dass wir dem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser in unseren Betrieben überall Priorität einräumen."

Die neue Investition der PepsiCo Foundation in WaterAid konzentriert sich auf die afrikanischen Länder südlich der Sahara und soll dazu beitragen, die Wasserinfrastruktur zu verbessern, neue Wasserversorgungssysteme und gerechte Sanitäreinrichtungen zu bauen sowie die Hygieneerziehung zu fördern. Außerdem sollen Frauen und Mädchen befähigt werden, sich in ihren Gemeinden für Wasser,  Sanitäranlagen und Hygiene einzusetzen, indem ihnen die  finanziellen Mittel und Schulungen zur Verfügung gestellt werden, die sie benötigen, um Wasserzugangsstellen und Sanitäranlagen über Jahre hinweg zu unterhalten.

Dieses neue Programm wird zu einem kritischen Zeitpunkt erarbeitet, da sich die COVID-19-Delta-Variante weltweit ausbreitet und eine besondere Gefahr für Gemeinden mit Wasserknappheit darstellt. In vielen Ländern, zum Beispiel in den afrikanischen südlich der Sahara, fehlt es an Wasserinfrastruktur oder -versorgung, um Krankheiten vorzubeugen und zu behandeln. So haben  beispielsweise fast 70% der Haushalte in dieser Region keine Möglichkeit, sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen.

PepsiCo hat einen "Best-in-Class"-Standard (1,2 Liter Wasser pro Liter Getränk oder 0,4 Liter pro Kilogramm Lebensmittel) für alle unternehmenseigenen Standorte, Abfüller und Franchisenehmer in gefährdeten Wassereinzugsgebieten festgelegt. Für alle anderen Standorte hat sich PepsiCo das neue Ziel gesetzt, eine "Weltklasse"-Wassernutzungseffizienz zu erreichen (1,4 Liter Wasser pro Liter Getränk oder 4,4 Liter Wasser pro Kilogramm Lebensmittel).

Weitere Informationen über die Nachhaltigkeitsagenda von PepsiCo stehen unter https://pepsi.co/media zum Download bereit.

Titelbild: PepsiCo und WaterAid engagieren sich für sauberes Trinkwasser. PepsiCo strebt bis 2030 einen positiven Netto-Wasserverbrauch an. (Copyrights: PepsiCo / WaterAid)

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