Im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale, 12. bis 22. Februar 2026) sendet TikTok ein deutliches Signal an die europäische Entertainment-Industrie: Die Plattform versteht sich nicht länger nur als Ort für Trends und Fan-Hypes, sondern als Wachstumstreiber für Streaming-Abos, Ticketverkäufe und Content-Launches. Mit zwei neuen Werbeformaten, "Streaming Ads" und "New Title Launch", will TikTok endgültig die Brücke zwischen Fandom und Performance schlagen.
TikTok ist der offizieller Entertainment-Partner der Berlinale 2026 und nutzt diese Kooperation, um Festivalinhalte für ein globales Publikum digital sichtbar zu machen – und gleichzeitig die wachsende Bedeutung von Film-Content auf der Plattform zu unterstreichen.
Nun haben die Verantwortlichen während des Filmfestivals zwei neuen Werbeformate angekündigt, mit denen TikTok die Brücke zwischen Fandom und Performance schlagen will.
Die Zahlen zeigen, warum TikTok diesen Schritt geht:
2025 wurden täglich durchschnittlich 6,5 Millionen Beiträge zu Film- und TV-Themen gepostet. TikTok Communitys wie #BookTok oder #FilmTok beeinflussen längst nicht mehr nur Diskussionen – sie prägen reale Kauf- und Abo-Entscheidungen. Ein prominentes Beispiel ist die Serie Maxton Hall, die sich – befeuert durch tausende TikTok-Posts – zur erfolgreichsten nicht-US-Serie bei Prime Video entwickelte. Parallel dazu stiegen die Buchverkäufe massiv an.
Für Marketer wird klar:
- TikTok generiert nicht nur Reichweite, sondern auch konkrete Nachfrage.
- TikTok als Entscheidungsbeschleuniger.
Laut einer aktuellen Befragung geben vier von fünf Nutzer:innen an, dass TikTok ihre Auswahl von Streaming-Inhalten beeinflusst. Die Plattform wirkt also direkt in der Entscheidungsphase – dort, wo aus Interesse ein Abo wird.
Genau hier setzen die neuen TikTok-Werbeformate an:
1. Streaming Ads
Die neuen "Streaming Ads" basieren auf TikToks Smart+-Technologie und sind klar performance-orientiert konzipiert. Ziel ist es, Nutzer:innen mit hoher Abschlusswahrscheinlichkeit direkt in ein Abonnement zu überführen.
Das Format bietet zwei Ausspielmöglichkeiten:
- Multi-Show Experience: Ein Video-Karussell, das bis zu vier Titel eines Streaming-Anbieters präsentiert. Ideal, um die Bandbreite eines Katalogs zu zeigen und verschiedene Geschmäcker gleichzeitig anzusprechen.
- Media Card: Ein interaktives Add-on, das zusätzliche Informationen oder weitere Titel hervorhebt – und damit die Angebotsvielfalt sichtbar macht.
Durch datenbasierte Signale wie Genre-Interessen oder Konsumverhalten werden die Anzeigen personalisiert ausgespielt. Für Streaming-Anbieter bedeutet das: weniger Streuverlust, höhere Relevanz, stärkere Conversion.
2. New Title Launch
Mit "New Title Launch" adressiert TikTok gezielt große Premieren – von Serienstarts über Blockbuster bis hin zu Live-Sport-Events.
Die Lösung analysiert unter anderem:
- Genre-Präferenzen
- Engagement-Muster
- potenzielle Preissensibilität
So sollen genau die Nutzer:innen erreicht werden, die am ehesten bereit sind, ein Ticket zu kaufen oder ein Abo abzuschließen. Statt reiner Awareness-Kampagnen verspricht TikTok eine direkte Übersetzung von kulturellem Hype in messbare Ergebnisse.
Mit der Einführung der neuen Werbeformate reagiert TikTok auf eine strukturelle Verschiebung im Entertainment-Marketing: Erfolg entsteht zunehmend bottom-up.
Fan-Communitys fungieren heute als Trendbarometer, Testmarkt und Multiplikator zugleich. Mit der gemeinsam mit Media Control eingeführten #BookToScreen-Bestsellerliste macht TikTok diesen Mechanismus sogar offiziell sichtbar – Titel, die auf TikTok durchstarten, beeinflussen zunehmend Adaptions- und Produktionsentscheidungen.
Für Studios, Verlage und Streaming-Plattformen bedeutet das:
- Social Listening wird strategische Pflicht.
- Community-Signale ersetzen klassische Marktforschung nicht, ergänzen sie aber in Echtzeit.
- Kampagnen müssen stärker dialogisch und community-nah gedacht werden.
Insgesamt wird klar:
TikTok positioniert sich stärker als Lower-Funnel-Partner. Die Plattform will nicht mehr nur Inspiration liefern, sondern Conversion nachweisen.
Für Entertainment-Marken eröffnet das neue Möglichkeiten: Wer heute Filme, Serien oder Bücher vermarktet, sollte TikTok nicht nur als Social-Kanal einplanen – sondern als strategischen Umsatzhebel.
Zur Partnerschaft von TikTok mit der Berlinale
TikTok ist der offizielle Entertainment-Partner der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale 2026). Im Rahmen dieser Partnerschaft bietet TikTok eine lebendige Bühne für etablierte Filmemacher:innen, aufstrebende Talente, Creator und die globale Community – und stärkt damit die filmische Vielfalt sowohl auf der Plattform als auch beim Festival selbst. Über den offiziellen Account @berlinale sowie die Hashtag-Seiten #Berlinale2026 und #WhatToWatch erhalten Filmfans unmittelbare Einblicke – vom roten Teppich bis hinter die Kulissen. So wird das Festivalerlebnis für alle greifbarer und zugänglicher.
Titelbild: Auf der Berlinale 2026 zeigt TikTok, wie digitale Communitys über den Erfolg von Film- und Fernsehproduktionen entscheiden (Bildrechte: TikTok)

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Zusammenfassung: TikTok launcht neue Performance-Ad-Formate für die Entertainment-Branche und positioniert sich als wichtiger Growth- und Conversion-Kanal für Streaming, Film und Serien. Mit "Streaming Ads" und "New Title Launch" können Marken ihre Zielgruppen gezielt erreichen, Fandoms aktivieren und den Erfolg von Filmen, Serien und Büchern direkt beeinflussen. Die neuen Formate verbinden Community-Hype mit messbaren Marketing-Ergebnissen – von der Content-Entdeckung bis zur Conversion.
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