488 kostenlose Reparaturen an Sportgeräten und Alltagsgegenständen bei den Paralympics Milano Cortina 2026 hielten die Spiele am Laufen: Die kostenlosen technischen Services von Ottobock bewegten nicht nur die Athletinnen und Athleten, sondern auch Helfer und Offizielle.
Bei den Paralympischen Winterspielen 2026 übernahm ein 86-köpfiges Expertenteam des MedTech-Unternehmens Ottobock die technische Verantwortung für Rollstühle, Prothesen, Orthesen, Sledges, Monoskis und andere Hilfsmittel. Insgesamt wurden 488 Reparaturen in den drei Hauptwerkstätten und in den mobilen Servicestationen direkt an den Wettkampfstätten durchgeführt.
Nachdem die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 am Sonntag, den 15. März, mit der Closing Ceremony im Stadio Olimpico del Ghiaccio zu Ende gegangen sind, zieht Ottobock eine positive Bilanz seines Engagements: Die kostenlosen Repair Services waren stark gefragt.
Intensives Engagement der Ottobock-Reparatur-Teams
41 % der 488 Reparaturen entfielen auf Rollstühle, 15 % auf Prothesen und 11 % auf Orthesen, die wieder einsatzfähig gemacht werden mussten. Direkt an den Wettkampfstätten führte das Team 18 Notfalleinsätze durch und sorgte so dafür, dass die AthletInnen überhaupt an den Start gehen konnten – manchmal in letzter Minute.
Neben Sportgeräten wurden auch 346 Alltags-Hilfsmittel repariert – kostenfrei und herstellerunabhängig für alle AthletInnen und Teammitglieder. Ein Service, der dankbar angenommen wurde.
Auch von offizieller Seite her wurde das Ottobock Engagement für die Paralympische Bewegung honoriert. Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, sagte beim Besuch der Werkstatt in Cortina d’Ampezzo:
"Dieser Service ist unverzichtbar, denn wenn etwas am Equipment kaputtgeht, können die Athletinnen und Athleten nicht antreten. Die Techniker helfen ihnen, sich fortzubewegen und zu konkurrieren – und ermöglichen ihnen so, die Welt zu inspirieren und zu begeistern."
Peter Franzel, Head of Global Exhibitions, Events & Sports und bei Ottobock seit 2008 hauptverantwortlich für die Organisation des Technischen Service, erklärte:
"Unsere Werkstatt ist der Ort, an dem aus Problemen Lösungen werden. Die Athletinnen und Athleten kommen mit einer Herausforderung – und gehen mit der Gewissheit, wieder voll angreifen zu können. Genau das ist der Grund, warum unsere Werkstatt so wichtig ist."
Hilfe für alle
Die Hilfesuchenden gehörten verschiedenen Teams und Nationen an. Ein französischer Skifahrer kam mit einem gebrochenen Daumen ins Ottobock Service Center und bat um eine Handschiene, damit der Finger während des Riesenslaloms nicht ungeschützt gegen die Tore schlägt. Zwei Orthopädietechniker entwickelten daraufhin eine kreative Lösung: Sie fertigten zunächst einen Gipsabdruck von der Hand im Skihandschuh, die dabei den Skistock hält. Auf Basis dieses Modells erstellten die Techniker ein präzises Gipsnegativ, das sie anschließend mit Folie, mehreren Lagen Carbonfaser und Kunstharz weiterverarbeiteten. Unter Unterdruck formten sie das Material passgenau aus. So entstand eine maßgeschneiderte Schiene, die den Daumen des Athleten im Rennen optimal schützte.
Schmunzelmoment in der Werkstatt
Für einen besonderen Schmunzelmoment im Ottobock Repair Service Center sorgte eine ungewöhnliche Aufgabe: Ein mexikanisches Teammitglied brachte eine Flöte mit einem feinen Riss im Mundstück vorbei. Die Töne klangen dadurch nicht mehr sauber. Ein Techniker füllte den Spalt sorgfältig mit Siegelharz und schliff die Oberfläche glatt. Kurz darauf klangen die motivierenden Flötetöne wieder klar – direkt in der Werkstatt.
Mit Leidenschaft zu den nächsten Spielen
Ottobock will auch bei den nächsten Paralympics den Athletinnen und Athleten sowie deren Teams zur Seite stehen.
"Passion for Paralympics ist für uns kein Slogan – es ist unser Antrieb. Unsere Techniker in Mailand, Cortina und Predazzo haben wieder einmal gezeigt, was passiert, wenn Know-how, Leidenschaft und Teamgeist zusammenspielen," so Peter Franzel. "Genau diesen Spirit nehmen wir nun mit auf die Reise zu den kommenden Paralympischen Spielen 2028 in Los Angeles und 2030 in den französischen Alpen. Die Vorbereitungen laufen bei Ottobock bereits auf Hochtouren."
Titelbild: Peter Franzel, Head of Global Exhibitions, Events & Sports bei Ottobock, und IPC-Präsident Andrew Parsons (Copyright: Ottobock)

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Zusammenfassung:
Das MedTech-Unternehmen Ottobock zeigte bei den Paralympics Milano Cortina 2026 als technischer Partner viel Engagement. Mit 488 kostenfreien Reparaturen von Sport- und Alltags-Hilfsmitteln, Notfalleinsätzen und innovativen Lösungen für unterschiedlichste Probleme wurden die Athletinnen und Athleten sowie deren Teams tatkräftig unterstützt.
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