Zielgruppen Studie zeigt: Generation Z sucht Orientierung und Stabilität

9. März 2018Autor: Redaktion MarketingScout

Marketingkonzepte für die Generation Z sollten Orientierung und Stabilität bieten.

Im Rahmen einer generationenübergreifenden psychografischen Studie mit 1.000 repräsentativ ausgewählten Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren in Deutschland, hat die GIM, Gesellschaft für Innovative Marktforschung, die Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen genauer unter die Lupe genommen.

Laut der Studie beurteilen sich die 18- bis 29-Jährigen als wenig gewissenhaft, in ihren sozialen Kontakten lieber digital als persönlich, zur Nervosität neigend, unsicher gegenüber neuen Situationen und generell leicht überfordert. Unbekümmert gaben sich die befragten jungen Erwachsenen fast nur bei ihrer intensiven digitalen Mediennutzung. Aspekte wie Datensicherheit oder Persönlichkeitsschutz im Netz sind hier längst nicht so relevant wie in älteren Zielgruppen. Digitale Neuerungen werden sehr positiv aufgenommen, auch einem Thema wie Künstlicher Intelligenz begegnet die Generation Z sehr aufgeschlossen.

Weitaus häufiger als ältere Zielgruppen bevorzugen die jungen Erwachsenen ein wohlgeordnetes Leben mit einem geregelten Tagesablauf. "Hier ist nichts zu spüren von einem wilden, täglich überraschenden Lebensstil, den man gemeinhin der Jugend zuschreibt", sagt Dr. Sigrid Schmid, Senior Consultant bei der GIM, und ergänzt: "Bei dieser Generation findet man nicht viel, wofür man junge Menschen normalerweise beneidet." Leichtigkeit, Aufgeschlossenheit, (Über-)Mut und Spontaneität seien nicht sehr stark ausgeprägt.  

Dr. Jörg Munkes, Corporate Director bei der GIM, erklärt weiterhin: "Die psychografischen Ergebnisse vermitteln das Bild einer unsicheren und von der Multi-Optionswelt überforderten, zur Passivität tendierenden Generation". Selbst in Sachen Konsum würden sich die die jungen Nutzer eher entscheidungsunsicher zeigen.

Doch gerade diese Unsicherheit bietet nach Meinung der GIM-Forscher auch eine große Chancen, sich als Marke bei den 18- und 29-Jährigen erfolgreich zu positionieren: "Produkte und Dienstleistungen, die den jungen Konsumenten in ihrer unübersichtlichen Welt Stabilität, Orientierung, Zugehörigkeit und Gemeinschaft vermitteln, haben das Potenzial, es ins 'Relevant Set' der Gen Z zu schaffen.", so die Forscher.


Beitragsbild (oben): Antonioguillem – Fotolia.com

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