Expertentipp E-Mail-Marketing: Häufige Fehler bei Standalone-Kampagnen

6. Juli 2018Autor: Redaktion MarketingScout

Corc Uysal, Geschäftsführer der Agentur Interactive One, hat eine Übersicht mit den größten Fehlern im Standalone-Mail-Marketing erstellt. Sein Fazit: Nur bei professionellem Einsatz können einmalige Werbebotschaften per E-Mail den Online-Marketing-Mix wirksam ergänzen. Es wäre aber ein Fehler, grundsätzlich darauf zu verzichten.

Die E-Mail ist nach wie vor ein wirksames Kommunikationsmedium. 87 Prozent aller deutschen Internet-User, so aktuelle Marktschätzungen, versenden und empfangen regelmäßig Mails. Daher eignet sich der Direktkanal zur Kundenansprache auch für Standalone-Kampagnen, die sich an Neukunden richten.

"Es wäre ein Fehler, im Rahmen einer Werbekampagne auf diesen kostengünstigen und reichweitenstarken Kanal zu verzichten", betont Marketingexperte Corc Uysal.

Allerdings weisen E-Mail-Marketing-Kampagnen oft gravierende Mängel auf. Nachfolgend erklärt Uysal die häufigsten Fehler:

1. Verzicht auf Standalone-Mails
Die einmaligen und aktionsbezogenen Werbebotschaften können – richtig umgesetzt – kostengünstig und reichweitenstark den Online-Marketing-Mix ergänzen. Der Kommunikationskanal stellt zahlreiche Key Performance Indicators (KPI) zur Verfügung, von den Öffnungsraten bis zu allen Formen von Post-Klick-Aktionen im Shop oder auf der Website. Der größte Fehler im E-Mail-Marketing ist, das digitale Werbemittel für Standalone-Kampagnen gar nicht zu nutzen.

2. Partner ohne CSA-Zertifizierung
Negative Folgen kann auch die falsche Auswahl der Partner und Agenturen haben. Eine umfassende, ganzheitliche Betreuung ist ausschlaggebend – von der Beratung über die Kampagnengestaltung bis zum Versand über die richtigen Systeme. Als neutrale Schnittstelle zwischen Mailboxprovidern und Versendern kommerzieller E-Mails hat sich die Certified Senders Alliance (CSA) etabliert.

3. Falsche Empfänger
Größte Umsicht ist geboten, wenn die Empfänger der Mails bestimmt werden: Eine falsche oder ungenau eingegrenzte Zielgruppe verursacht hohe Streuverluste und unnötige Kosten.

4. Fehlender Datenabgleich
Beim Standalone-Mail-Marketing spielen juristische Aspekte, wie das Einverständnis der Empfänger durch Double-Opt-in oder die korrekte Umsetzung der Datenschutzrechte,  eine wichtige Rolle. Ein weiterer Punkt wird bei der Buchung von Kampagnen zur Neukundenakquise in der Praxis allerdings oft vergessen: Ein Abgleich der Daten mit den vorliegenden Informationen über Bestandskunden. Auch hier müssen datenschutzrelevante Aspekte berücksichtigt werden. Zudem sind spezielle Verschlüsselungen zum Abgleich Pflicht, was wiederum technisches Know-how voraussetzt.

5. Schlechte Gestaltung
Entscheidend für den Erfolg der Standalone-Mails ist deren Gestaltung. Als möglichst attraktives Aushängeschild transportiert die Betreff-Zeile eine zentrale Werbebotschaft. Unehrliche, lange und abgedroschene Phrasen sind hier genauso fehl am Platz wie die inflationäre Bewerbung von Rabatt-Sonderaktionen. Der Absendername sollte optimal zur Standalone-Kampagne passen. Ferner wichtig: Ein schlankes Layout, das responsiv und für alle Mailprogramme optimiert ist. Welches Design am bestens wirkt, finden Werbekunden mithilfe von A/B Tests heraus, auf die man nicht verzichten sollte.

Titelbild:
Screenshot Erklärvideo https://www.interactive-one.de/de/e-mail-marketing.html / 06.07.2018


 

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