CSR Loro Parque liefert emotionale Präsentation zum Plastik-Kollaps

Bild: Loro Parque Plastikskulptur (Quelle / Copyright: Loro Parque Foundation)
3. Dezember 2019Autor: Redaktion MarketingScout

Bis 2050 wird es mehr Plastik in den Gewässern geben als Fische. Wir alle essen bereits jede Woche etwa fünf Gramm Plastik.

Um auf die wachsende Problematik von Plastikmüll hinzuweisen, hat die Loro Parque Foundation eine aus Abfällen geschaffene Skulptur zusammen mit alarmierenden Zahlen präsentiert.

Die Skulptur besteht hauptsächlich aus Dosen, Plastikflaschen und Flaschendeckeln. Sie wurden von Schülern und Studierenden diverser Bildungseinrichtungen im Rahmen der Kampagne "Bye Bye Plastic" in verschiedenen Arealen der Kanarischen Inseln gesammelt.

Die von Paolo Bonao geschaffene Skulptur wurde von dem Künstler Néstor Martín-Fernández de la Torre aus Gran Canaria inspiriert. Sie steht im Einklang mit dem Bestreben der Loro Parque Foundation, das Bewusstsein für den Umweltschutz sowie für die Notwendigkeit, den Einsatz von Kunststoff im täglichen Leben von Bürgern und Institutionen zu reduzieren, zu erhöhen.

Der Präsident der Loro Parque Foundation, Christoph Kiessling, präsentierte den 500 Teilnehmern der Veranstaltung nicht nur die Skulptur, sondern auch einige Daten zum Nachdenken. So werden z. B. jede Minute weltweit eine Million Plastikflaschen hergestellt – aneinandergereiht würden sie den gesamten Umfang der Insel Teneriffa abdecken. Nach einem Jahr gibt es demnach mehr als 500.000 Millionen Plastikflaschen. Damit könnte man, so Kiessling, die Hälfte der Entfernung zwischen der Erde und der Sonne abdecken.

Kiessling bedauerte, dass nur sieben Prozent des von Menschen verwendeten Kunststoffs recycelt werden. Dies bedeutet unter anderem, dass das Entsorgen des verbleibenden Kunststoffs insbesondere der Meeresartenvielfalt und Tierarten, die seit Millionen von Jahren auf der Erde leben, schadet. Da Mikrokunststoffe "umformt" auch in die Nahrungskette gelangen, wenn sie von verschiedenen Tierarten verzehrt werden, erreichen sie letztendlich auch Menschen und führen dazu, dass "wir alle jede Woche fünf Gramm Plastik essen", so Kiessling.

Kiessling sprach eine klare, emotional bewegende Warnung aus:
"Wir sind die einzige Art, die ihren Lebensraum zerstört. Bis 2050 wird es mehr Plastik in den Gewässern geben als Fische. Wir erleben gerade ein sechstes Massensterben von Tierarten. Wir bereiten allem ein Ende."

Rosa Aguilar, Rektorin der Universität La Laguna, welche die Kampagne "Bye Bye Plastic" unterstützt, bezeichnete diese als "weiteres Bindeglied" in der von der Universität zusammen mit der Loro Parque Foundation geführten kollaborativen Initiative zur Reinigung der Ozeane von Kunststoffen.

Bild: Loro Parque Plastikskulptur (Quelle / Copyright: Loro Parque Foundation)
Bild: Loro Parque Plastikskulptur (Quelle / Copyright: Loro Parque Foundation)

 

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