PR-Kampagne Hitze-Alarm für unsere Bäume – Mit diesen Tipps kann jeder helfen

15. August 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. vertritt in Deutschland die Kampagne "Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa", die vom europäischen Baumschulverband ENA (European Nurserystock Association) initiiert wurde. Ihr primäres Ziel ist es, kommunale Entscheider, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbauer für eine grüne Stadtentwicklung zu begeistern.

Anlässlich der wiederholt heißen Sommer klärt der BdB nun in einer PR-Kampagne darüber auf, wie jeder etwas dazu beitragen kann, die von der Hitze und Trockenheit geplagten Bäume in seiner direkten Lebensumgebung zu retten. Laut Baumschulmeister Reinhard Bertels im Bund deutscher Baumschulen genügen etwa zehn Eimer Wasser pro Woche, um einen Baum über den Sommer zu helfen.

"Egal, ob die eigenen Gehölze im Garten, die an der Straße, die vor der Haustür oder ob die Bäume der Nachbarn mehr Feuchtigkeit benötigen: Am allerbesten unterstützt man einen Baum, wenn man ihn in der Hauptvegetationsperiode zwischen Mai und Oktober regelmäßig einmal in der Woche mit zusätzlichem Wasser versorgt.", so Reinhard Bertels.

Allerdings bringe es wenig, nur einmal einen Eimer Wasser an den Baum zu kippen. (Genau wie bei kurzen, heftigen Hitze-Gewittern, dringt dieses Wasser nicht tiefer in den Boden ein, sondern verläuft schnell in die Kanalisation.) Der Boden müsse durchgeweicht werden, so der Experte.  Bertels Tipp: "Gießen Sie am besten zehn Eimer Wasser direkt auf die Wurzel, schön langsam nacheinander. Und leeren Sie erst dann den nächsten Eimer, wenn das erste Wasser versickert ist."

Fakt ist: Jeder Baum freut sich über (zusätzliches) Wasser

Stadtbäume mit ihren schwierigen Umweltbedingungen sollten während der Vegetationsperiode eigentlich immer gegossen werden, auch wenn der Baum auf den ersten Blick noch gut aussieht. Wenn die Bäume schon gelbe Blätter haben, ist das ein sehr deutliches Anzeichen für Trockenstress.

Neu gepflanzte Bäume müssen vor allem vom ersten bis fünften Standjahr gut gegossen werden. In dieser Zeit fassen sie am neuen Standort Fuß, ihre Wurzeln profitieren noch nicht vom Grundwasser.

Ältere Bäume können sich unter normalen Bedingungen eigentlich ganz gut selbst versorgen. Im Laufe der Jahre reichen ihre Wurzeln weit genug in den Boden, um auch in trockenen Zeiten an ausreichend Wasser zu kommen. Nur herrschen in Städten, an Straßen und auch in vielen Gärten meist extreme Bedingungen für Bäume. In dicht besiedelten Gegenden und an Verkehrswegen mit Pflaster, Steinen, Asphalt und sehr hartem, verdichtetem Boden wird den Wurzeln viel zu wenig Raum gewährt. Die Wurzeln schaffen es oft nicht, in Richtung des Grundwassers zu wachsen und die Bäume können das im Unterboden vorhandene Wasser kaum aufnehmen.

Fazit: Für junge wie ältere Bäume ist ein Zugießen nützlich. "Wenn Sie jetzt den Bäumen helfen, dann können Sie sich auch in der Zukunft über ein kräftiges Wachstum Ihrer hölzernen Gefährten freuen", sagt Baumschuler Reinhard Bertels. "Und in heißen Sommern werden Sie mit schützendem Schatten der grünen Blätter und erfrischender Kühle belohnt."

Titelbild (Screenshot): Website des BdB – Bund deutscher Baumschulen e.V. (https://www.gruen-ist-leben.de/)

 

Keinen Marketing-Trend mehr verpassen? marketingScout Newsletter

Kategorie(n):

  • PR
Anzeige
Anzeige Bettmer DE
Anzeige BABBEL.com
Anzeige Thalia DE