Krisen-Marketing Digitalisierung in der Fitness-Branche (Beispiel Mrs.Sporty)

Bild: Niclas Bönström, Gründer und Geschäftsführer des Franchisesystems Mrs.Sporty. © Mrs.Sporty / Marco Baas. Quelle: obs/Mrs.Sporty GmbH
31. März 2020Autor: Redaktion MarketingScout

Die Corona-Krise fordert viele Einschränkungen von Bürgern und Unternehmern. Aufgrund der Geschäfts-Schließungen können viele Firmen ihre Dienstleistungen und Produkte nicht mehr wie gewohnt anbieten. Das betrifft auch Fitnessstudios.

Glücklicherweise eröffnet gerade hier die Digitalisierung neue Wege, um mit der aktuellen Situation umzugehen. Fitnessstudios, die schnell reagieren, müssen nicht zwangsläufig auf ihre Beitragszahlungen verzichten. Sie können den Kunden*innen z.B. ferngesteuerte Trainings via Internet anbieten und dadurch zahlende Kunden halten.

Ein Best-Practice-Beispiel liefert Mrs.Sporty.

Die bekannte Fitness-Marke für Frauen hat sehr schnell auf die Situation reagiert und das Trainingskonzept wie folgt umgestellt:

Über eine App haben die Mitglieder Zugriff auf ihre individuellen Trainingspläne und Workouts. Ergänzend dazu wurden weitere Trainingsvideos produziert und für die Zeit, in der der Club geschlossen ist, online gestellt. Auch auf das gewohnte Kleingruppen-Training mit anderen Trainierenden müssen die Mitglieder nicht verzichten. Täglich finden gemeinsame Workouts via Zoom, Skype und YouTube statt, die von Trainern live angeleitet werden. Da das Trainingskonzept von Mrs.Sporty auf funktionellem Training basiert, das ohne Geräte nur mit dem eigenen Körpergewicht auskommt, lassen sich die Übungen auch zuhause mit etwas Platz leicht durchführen.

Laut Niclas Bönström, Gründer und Geschäftsführer des Franchisesystems Mrs.Sporty, ist das Herzstück der Trainingsphilosophie die persönliche Betreuung.

"Gerade diesen Teil wollen wir auch in der Krise aufrechterhalten und trotz, bzw. gerade wegen der Isolation beibehalten. Mrs.Sporty Franchisepartner geben zur Zeit alles und bleiben mit ihren Club-Mitgliedern per Telefon, WhatsApp oder online in Kontakt. Sie beraten sie zu Ernährungsfragen, stellen ihre digitalen Trainingsprogramme um und hören ihnen zu. Unser Ziel: die Moral hoch und die Trainingsroutinen aufrecht zu erhalten.", so Bönström.

Bönström zur Bedeutung und Akzeptanz des digitalen Trainings:
"Wir befinden uns aktuell in einer Ausnahmesituation, die wir bis vor kurzem nicht für möglich gehalten haben. Das heißt aber nicht, dass wir einfach abwarten, bis wir ganz normal weitermachen können. In dieser Phase sind ein Umdenken und Kreativität gefragt, um eine Lösung zu finden, damit Mitglieder nicht auf ihr Training verzichten müssen. Mrs.Sporty hat vor Jahren die Vorteile der Digitalisierung im Trainingsbereich erkannt. Auch deshalb ist es uns so schnell gelungen, dass unsere Franchisepartner die Trainings für ihre Mitglieder in den virtuellen Raum verlegen konnten. Wir erhalten unser Fitnessangebot damit weitgehend aufrecht. Unsere Franchisepartner berichten uns von positiven Reaktionen ihrer Mitglieder, die sehr glücklich sind, dass sie täglich zuhause weiter mit ihrer Community trainieren können."

Bild: Niclas Bönström, Gründer und Geschäftsführer des Franchisesystems Mrs.Sporty. © Mrs.Sporty / Marco Baas. Quelle: obs/Mrs.Sporty GmbH
Bild: Niclas Bönström, Gründer und Geschäftsführer des Franchisesystems Mrs.Sporty. © Mrs.Sporty / Marco Baas. Quelle: obs/Mrs.Sporty GmbH

 

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